Mit Heike Pourian, Andreas Poggel und Oliver Sachs

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In diesem Seminar verbinden wir durch die Geschichte Momo die drei Bereiche Ökonomie, Kommunikation und Tanz.

Michael Endes sanfte Heldin Momo und ihre besondere Fähigkeit mit ganzer Aufmerksamkeit zuzuhören begleitet uns in diesem Seminar auf einer Reise zu den grauen Herren innerhalb und außerhalb von uns selbst.
Mit Poesie, Erzählungen, Filmausschnitten und auf spielerische Weise ergründen wir konfliktfördernde und andere destruktive Wirkungen unserer derzeitigen ökonomischen Strukturen. Wir erforschen Geld als gesellschaftsgestaltendes Werkzeug und erschließen zugleich Lösungswege aus zwischenmenschlichen Konflikten mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. Die zeitgenössische Tanzform Contact Improvisation schafft Möglichkeiten für Begegnung, macht Verbundenheit körperlich erfahrbar und ermöglicht so eine intuitive Form des Begreifens.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen und Gruppen, die…
…die strukturelle Gewalt unserer ökonomischen Systeme wahrnehmen und sich wünschen diesen Einfluss besser zu verstehen.
…Lust haben, den eigenen mentalen Infrastrukturen nachzuspüren und diese zu verändern.




Foto Oliver Sachs - graustufen-klein

Oliver Sachs, 46 jahre, Vater von zwei Kindern, ist Filmemacher sowie Prozess- und Projektbegleiter.
In Seminaren und durch seine filmische Arbeit stellt er eine Verbindung zwischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Fragestellungen her. Ausgangspunkt dieser Arbeit sind die Betrachtung des Einflusses von Geldsystemen auf menschliches Verhalten und Erfahrungen mit Dialogmethoden aus dem Bereich des tiefen Zuhörens. 2013 produzierte er mit Hanni Welter und Masayo Oda den Kurzfilm “40 Jahre Momo – ein Märchen wird erwachsen” über die ökonomischen Hintergründe der Geschichte Momo von Michael Ende. Eine Langfassung des Filmes ist in Arbeit.

Foto Andreas Poggel - graustufen-klein

Andreas Poggel, 44 Jahre, Vater von drei Kindern, ist Mediator und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg.
Andreas Poggel verbindet mit seinem Wirken Mediation, Gewaltfreie Kommunikation und Zen-Meditation. Aus seiner Erfahrung als Informatiker und Dienstleister für die Optimierung von Fertigungsprozessen hat er einen Blick für die zwischenmenschlichen Auswirkungen industrieller Beschleunigung und Effektivitätssteigerung. Empathische Kommunikation versteht er als Werkzeug, den durch zunehmende Optimierung hervorgebrachten zwischenmenschlichen Konflikten zu begegnen und so zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel beizutragen.

Heike Pourian, 49 Jahre alt, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, arbeitet als Dipl. Kulturpädagogin, Tänzerin, Autorin und Wandelforscherin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, wie die zeitgenössische Tanzform Contact Improvisation zum gesellschaftlichen Wandel beitragen kann. Das tut sie in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen – von der Kinderkrippe bis zur Hochschule – und ist begeistert, dabei selber fortwährend ihren Horizont zu erweitern. 2016 hat sie die Textsammlung „Eine berührbare Welt“ veröffentlicht und den Verein contact bewegen mitgegründet.

Rückfragen
Dieses Seminar ist als Wochenend-Veranstaltung konzipiert.
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