Jugendliche verwenden heute selbstverständlich Smartphones und andere mobile Geräte zum Spielen, aber auch zum Fotografieren und Filmen.
In der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann dies ohne großen Aufwand pädagogisch genutzt werden. Jugendliche nehmen dadurch ihre Umgebung viel bewusster wahr und werden kreativ.
Die Weiterbildung, für alle, die in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert sind, ist Teil der bayernweiten Mitmachaktion „KunstWerk-Zukunft ‒ natürlich nachhaltige Lebensstile“. Sie ist ein Beitrag zur Umsetzung des Welt- aktionsprogramms BNE (WAP) und der UN Nachhaltigkeitsziele (SDG).
Die Einführung hält Dr. Joachim Borner, Sprecher des Partnernetzwerks Medien des WAP und Gründer des Kollegs für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH.
Drei Workshops, die zum Kennenlernen unterschiedlicher Apps einladen, sowie ein zweiteiliger Workshop für Fortgeschrittene werden von PraktikerInnen angeboten.
Das Programm wird abgerundet mit einer Prodiumsdiskussion der Workshopleiter- Innen und Dr. Joachim Borner.

Interviewtechnik und Storytelling im Film
Referenten: Oliver Sachs und Christoph Redl
Zum Forum für Unsere TeilnehmerInnen

Die Referenten dieses Workshops sind Filmemacher und Lehrbeauftragte für interkulturelle Werbung an der Universität Eichstätt. Mit Hilfe von Literatur und achtsamer Kommunikation realisieren sie das Bildungskonzept “morpheus” für nachhaltige Entwicklung. Innerhalb dieser Bildungsarbeit entwickeln sie anhand des weltbekannten Romans Momo von Michael Ende und weiterer literarischer Werke neue Narrative, die dem gegenwärtigen Paradigma des grenzenlosen Wirtschaftswachstums zukunftsfähige Alternativen zur Seite stellen.
Die Teilnehmer dieses Filmworkshops erhalten im Workshop erste Einblicke in den Ablauf einer professionellen Filmproduktion von Stoffentwicklung bis zum Filmschnitt. Wir beginnen mit einer kurzen Einführung in Dramaturgie und Storytelling anhand der Heldenreise-Methode. Im Anschluss entwickeln wir Interviewfragen zum Thema “Momo und nachhaltige Entwicklung innerhalb der Filmarbeit”, um daraufhin mit diesen Fragen ein professionelles Interview aufzuzeichnen. Nach Sichtung und Bewertung wird das gedrehte Material schließlich mit zusätzlichem Material zu einem kurzen Statement-Clip montiert.