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11.Mai 2018 – in Bad Schussenried
Workshop “Momo – Michael Endes Märchen wird erwachsen”
Internationaler​ ​Versöhnungsbund – Ausgrenzung​ ​durch​ ​Geschwindigkeit

In profitorientierten Wirtschaftssystemen wird Erfolg vor allem in der Geschwindigkeit von Wachstum gemessen. So entsteht ein gesellschaftliches Milieu, in dem wir dazu neigen, der Geschwindigkeit alle anderen Werte unterzuordnen. Auch in der Gesprächskultur der modernen industriegesellschaft weicht der Dialog durch Zeit- und Konkurrenzdruck einer Diskussions- und Debattenkultur. Mit der Ausgrenzung von Langsamkeit verlieren wir jedoch Besonnenheit und Weisheit innerhalb unserer Entscheidungen. Nur wenige Erzählungen machen diesen Zusammenhang so greifbar wie das Buch MOMO. Michael Endes sanfte Heldin …weiterlesen


12.Mai 2018 – in Kochel am See
Filmvorführung mit Workshop im Rahmen des WE-Seminars „Arbeit, Wirtschaft & Soziales“

Geld als sozialer Sprengstoff? Vom Krisenmotor zu einer gerechten Geldordnung

11.05.2018 – 13.05.2018, Kochel am See
Was wäre, wenn das Geld- und Finanzsystem den Menschen dienen würde und nicht umgekehrt? Spätestens die Finanzkrise ab 2007 hat verdeutlicht, dass die Zustände im Banken- und Finanzsektor mit „grotesk“ noch wohlwollend umschrieben sind. Und immer mehr Menschen erkennen in unserem Geld-und Kreditsystem eine Kernursache von Überschuldung, Wachstumszwang und steigender Ungleichheit. In diesem Seminar wollen wir deshalb folgende Fragen stellen: Was genau ist Geld überhaupt? Wie entsteht Geld und welche Mechanismen setzt es in Gang? Und wie könnte stattdessen ein stabiles, gerechtes und nachhaltiges Geldsystem aussehen? …weiterlesen


22.April 2018 – 17 bis 19 Uhr in Berlin – Unframed Festival

Filmvorführung „40 Jahre Momo – ein Märchen wird erwachsen“ und „Listen like Momo“ Zuhörrunde im Rahmen des Unframed Festivals mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Economy of Resistance – Global Society in Transformation“.
Die Filmemacherin Hanni Welter und die Psychologin und Kunsttherapeutin Katja Rück erforschen im Anschluss an die Filmvorführung gemeinsam mit dem Publikum Momos Art und Weise Menschen zuzuhören.
Veranstaltungsort:
New Yorck im Bethanien
Mariannenplatz 2 a,
10997 Berlin-Kreuzberg

 


14.April 2018 in Berlin – Vollgeldwochenende der Monetative

Am Freitag, den 13. und Samstag, den 14. April 2018 veranstaltet Monetative e.V. wieder ein Vollgeld- Wochenende für Austausch und Vernetzung, inhaltliche Diskussionen sowie die Entwicklung von Kampagnen und Projekten.
Inklusive Kulturprogramm Samstag ab 19:30 Uhr:
„GEDANKEN VERLOREN | UNTHINKING – Vom Analyst, der ging, um die Welt mit dem Herzen zu sehen. Fotoprojektionen und Lesung mit Piano-Improvisationen als Soundtrack von und mit Christof Jauernig.“

Die Gestaltung des Vollgeld Wochenendes ist weitgehend bewusst offen gelassen, damit die Teilnehmer ihre eigenen Interessen und Anliegen einbringen können. Daher freuen wir uns über Ihre Anregungen und Ideen für das Programm. Auch Nicht- Vereinsmitglieder sind herzlich zur Teilnahme an beiden Veranstaltungen eingeladen.
Ort: WeiberWirtschaft eG, Anklamer Str. 38 – 40, 10115 Berlin-Mitte


7. März. 2018 – BNE mit Smartphone und Kamera

Jugendliche verwenden heute selbstverständlich Smartphones und andere mobile Geräte zum Spielen, aber auch zum Fotografieren und Filmen.
In der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann dies ohne großen Aufwand pädagogisch genutzt werden. Jugendliche nehmen dadurch ihre Umgebung viel bewusster wahr und werden kreativ.
Die Weiterbildung, für alle, die in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert sind, ist Teil der bayernweiten Mitmachaktion „KunstWerk-Zukunft ‒ natürlich nachhaltige Lebensstile“. Sie ist ein Beitrag zur Umsetzung des Welt- aktionsprogramms BNE (WAP) und der UN Nachhaltigkeitsziele (SDG).
Die Einführung hält Dr. Joachim Borner, Sprecher des Partnernetzwerks Medien des WAP und Gründer des Kollegs für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH.
Drei Workshops, die zum Kennenlernen unterschiedlicher Apps einladen, sowie ein zweiteiliger Workshop für Fortgeschrittene werden von PraktikerInnen angeboten.
Das Programm wird abgerundet mit einer Prodiumsdiskussion der Workshopleiter- Innen und Dr. Joachim Borner.

Interviewtechnik und Storytelling im Film
Referenten: Oliver Sachs und Christoph Redl

Die Referenten dieses Workshops sind Filmemacher und Lehrbeauftragte für interkulturelle Werbung an der Universität Eichstätt. Mit Hilfe von Literatur und achtsamer Kommunikation realisieren sie das Bildungskonzept “morpheus” für nachhaltige Entwicklung. Innerhalb dieser Bildungsarbeit entwickeln sie anhand des weltbekannten Romans Momo von Michael Ende und weiterer literarischer Werke neue Narrative, die dem gegenwärtigen Paradigma des grenzenlosen Wirtschaftswachstums zukunftsfähige Alternativen zur Seite stellen.
Die Teilnehmer dieses Filmworkshops erhalten im Workshop erste Einblicke in den Ablauf einer professionellen Filmproduktion von Stoffentwicklung bis zum Filmschnitt. Wir beginnen mit einer kurzen Einführung in Dramaturgie und Storytelling anhand der Heldenreise-Methode. Im Anschluss entwickeln wir Interviewfragen zum Thema “Momo und nachhaltige Entwicklung innerhalb der Filmarbeit”, um daraufhin mit diesen Fragen ein professionelles Interview aufzuzeichnen. Nach Sichtung und Bewertung wird das gedrehte Material schließlich mit zusätzlichem Material zu einem kurzen Statement-Clip montiert.


Wahlseminar FSJ Jahrgang 2017/18

Freiwillige Arbeit und Geld verdienen. Geht das überhaupt zusammen? – Sparen, verschwenden, handeln, verdienen, gewinnen… das alles und vieles mehr hängt damit zusammen. Doch welche Rolle spielt das Geld für euch persönlich? Gibt es Alternativen zum jetzigen „System“? Von Kryptowährung, regionalen Währungen bis hin zu „Bedingungslosem Grundeinkommen“wird je nach Gruppeninteresse geforscht…

Wir beschäftigen uns eine Woche lang mit euren Fragen zum Thema „Geld“ und präsentieren am Ende der Woche unsere gemeinsamen Ergebnisse in Form einer Aufführung. Diese setzt sich aus Szenen und Choreografien zusammen.
Es werden keinerlei Vorkenntnisse in Schauspiel vorausgesetzt. Wenn Du Lust hast Dich eine Woche lang mit dem Thema „Geld“ in kreativer Form auseinanderzusetzen und einen Experten auf diesem Gebiet kennenlernen willst bist Du in der Projektwoche genau richtig.

Was dich erwartet:
Ein tägliches Theatertraining für Stimme, Körper, Gruppe und Raum
Eine Recherche zum Thema Geld inkl. Befragung von Experten dazu
Ein Kreativer Prozess in dem wir gemeinsam Elemente für die Bühne entwickeln (Szenen, Dialoge, Choreografien usw.)
Eine spannende Bühnen- und Gruppenerfahrung

 


WE-Seminar von 13. bis 15. Oktober 2017 in Augsburg

Die entfremdenden Kräfte ökonomischer Strukturen erkennen und über Sprache und Körper wiederverbindende Begegnungen wagen.
Eine Erfahrung zwischen Michael Endes Roman Momo, Gewaltfreier Kommunikation und Contact Improvisation.
Mit Heike Pourian, Andreas Poggel und Oliver Sachs.

 

Mit Heike Pourian (Contact Improvisation),
Andreas Poggel (Gewaltfreie Kommunikation)
Oliver Sachs (Regisseur – 40 Jahre Momo – Ein Märchen wird erwachsen)

Was hat Geld mit Kommunikation zu tun? Welchen Einfluss nehmen ökonomische Strukturen auf unser Verhalten? Und wie können wir diesem Einfluss begegnen?
Michael Endes sanfte Heldin Momo und ihre besondere Fähigkeit mit ganzer Aufmerksamkeit zuzuhören begleitet uns auf dieser Reise zu den grauen Herren, innerhalb und außerhalb von uns selbst.
Mit Poesie, Erzählungen, Filmausschnitten und auf spielerische Weise ergründen wir konfliktfördernde und andere destruktive Wirkungen unserer derzeitigen ökonomischen Strukturen. Wir erforschen Geld als gesellschaftsgestaltendes Werkzeug und erschließen zugleich Lösungswege aus zwischenmenschlichen Konflikten mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. Die zeitgenössische Tanzform Contact Improvisation schafft Möglichkeiten für Begegnung, macht Verbundenheit körperlich erfahrbar und ermöglicht so eine intuitive Form des Begreifens.

 

Dieses Seminar richtet sich an Menschen und Gruppen, die…
… die strukturelle Gewalt unserer ökonomischen Systeme wahrnehmen und sich wünschen, diesen Einfluss besser zu verstehen.
… Lust haben, den eigenen mentalen Infrastrukturen nachzuspüren und diese zu verändern.
… Nachhaltigkeit innerhalb des eigenen beruflichen Umfeldes gestalten möchten.
… in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig sind.
… sich mit dem bestehenden Geld- und Wirtschaftssystem beschäftigen oder im bestehenden Finanzsystem beschäftigt sind.

Feedback einer Teilnehmerin

»Nach ein paar Tagen bzw. Wochen, die seit dem Seminar vergangen sind, merke ich, wie sehr mich das Thema noch immer umtreibt und nachdenklich macht. In vielen Gesprächen, die ich seitdem geführt habe, konnte ich mein neues Wissen, sozusagen meine neue „Brille“, mit der ich die Welt betrachte, einbringen. Zu fast jedem Thema konnte ich eine Verbindung zum Finanzsystem herstellen. Gleichzeitig merke ich immer stärker, dass die Verbindung zur Natur und natürlichen Zyklen fundamental ist und somit das bestehende System umso absurder! Im Laufe des Seminars hat mir die Gewaltfreie Kommunikation immer wieder dabei geholfen, trotz aller Absurdität und allem Wahnsinn, zu sehen, was hinter meiner Wut, Empörung und Hilflosigkeit steht und somit auf dem Boden zu bleiben. Außerdem hat mir die Kombination aus beiden Themen besonders deutlich vor Augen geführt, wie letztendlich gewaltvoll unsere Gesellschaft zum großen Teil funktioniert (Wettbewerb und Leistung stehen über Partnerschaft und Kooperation), und wie wenig die Eigenschaften von Momo wertgeschätzt werden.«

Inhaltlicher Aufbau des Seminars

Aufbau des Seminars
Das Seminar besteht aus drei miteinander verwobenen Herangehensweisen.

Der inhaltliche Teil des Seminars eröffnet durch die Figuren der Erzählung Momo, durch Planspiele, fiktionale und dokumentarische Medien, sowie durch persönliche Erzählungen der Teilnehmenden einen emotionalen und allgemeinverständlichen Zugang zu den trennenden Einflüssen gegenwärtiger ökonomischer Strukturen. Er macht die in unserem Geldsystem verborgenen Ursachen für zunehmenden Zeitdruck, für zwischenmenschliche Entfremdung und für die Entfremdung des Menschen von der Natur bewusst und erlebbar. Aus dieser Einsicht in die systemischen Ursachen geht auch die Erkenntnis des gesellschaftsgestaltenden Potentials von Geld hervor, welches einer positiven Transformation der Gesellschaft Kraft geben könnte.

Der praktische Teil des Seminars vermittelt die Gewaltfreie Kommunikation und die Contact-Improvisation. Im Seminar wird jeweils eine Vertiefungsgruppe gebildet.

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist ein erprobter Weg, unsere mentalen Infrastrukturen zu erkennen und zu verändern und damit zwischenmenschlicher Entfremdung entgegenzuwirken. Die GFK ermöglicht einen Kommunikationsfluss, der zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. Dieser kann sowohl bei der Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Wie in dem Roman Momo ist in der GFK urteilsfreies, absichtsloses Zuhören der emphatische Schlüssel zu den grauen Herren innerhalb und außerhalb von uns selbst. Im Seminar behandeln wir durch die GFK Bereiche aus Geld und Wirtschaft, die sich in unserer täglichen Kommunikation niederschlagen.

Die zeitgenössische Tanzform Contact Improvisation eröffnet uns einen physischen Forschungsraum jenseits des Selbstverständlichen – zum Innehalten, zum Wahrnehmen und zum Spielen. Sie ermöglicht ein intuitives Begreifen und Lernen auf individueller Ebene. Während wir im Alten, im bestehenden System verweilend nicht wissen können, wie das Neue hervorgebracht werden könnte, erfahren wir im schlichten körperlichen Sein plötzlich in einer großen und einfachen Klarheit, dass »die schönere Welt, von der unsere Herzen wissen, dass sie möglich ist« (Charles Eisenstein) schon da ist. Kein Hirngespinst, keine Utopie, sondern hier und jetzt real erlebbar.
In dieser Form ist keinerlei Bewegungserfahrung erforderlich, Menschen aller Altersstufen und Körperformen können mitmachen.

Durch die Kombination der inhaltlichen Betrachtung mit den beiden praktischen Teilen verlassen die Teilnehmenden dieses Seminar nicht nur mit Einsichten über die entfremdenden Kräfte des Geldes, sondern zugleich mit einem im eigenen Leben anwendbaren Werkzeugkoffer, um dieser Entfremdung entgegenzuwirken. Die bewusste Wahrnehmung der strukturellen Gewalt unserer Systeme in Verbindung mit dem Erwerb neuer kommunikativer Fähigkeiten ermöglicht auch nach dem Seminar eine differenzierte und weniger personenbezogene Betrachtung und Lösung von Konflikten und damit eine hohe Kommunikations-, Kooperations- und Friedenskompetenz.

Die Seminarbegleiter*innen

Foto Oliver Sachs - graustufen-klein

Oliver Sachs, 46 Jahre, Vater von zwei Kindern, ist Filmemacher
sowie Prozess- und Projektbegleiter und Initiator des morpheus-Bildungsprojekts. In Seminaren und durch seine filmische Arbeit stellt er eine Verbindung zwischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Fragestellungen her. Ausgangspunkt dieser Arbeit sind die Betrachtung des Einflusses von Geldsystemen auf menschliches Verhalten und Erfahrungen mit Dialogmethoden aus dem Bereich des tiefen Zuhörens. 2013 produzierte er mit Hanni Welter und Masayo Oda den Kurzfilm
“40 Jahre Momo – ein Märchen wird erwachsen” über die ökonomischen Hintergründe der Geschichte Momo von Michael Ende. Eine Langfassung des Filmes ist in Arbeit.

Foto Andreas Poggel - graustufen-klein

Andreas Poggel, 44 Jahre, Vater von drei Kindern, ist Mediator und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Er verbindet mit seinem Wirken Mediation, Gewaltfreie Kommunikation und Zen-Meditation. Aus seiner Erfahrung als Informatiker und Dienstleister für die Optimierung von Fertigungsprozessen hat er einen Blick für die zwischenmenschlichen Auswirkungen industrieller Beschleunigung und Effektivitätssteigerung. Empathische Kommunikation versteht er als Werkzeug, den durch zunehmende Optimierung hervorgebrachten zwischenmenschlichen Konflikten zu begegnen und so zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel beizutragen.

Heike Pourian, 49 Jahre, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, arbeitet als Dipl. Kulturpädagogin, Tänzerin, Autorin und Wandelforscherin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, wie die zeitgenössische Tanzform Contact Improvisation zum gesellschaftlichen Wandel beitragen kann. Das tut sie in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen – von der Kinderkrippe bis zur Hochschule – und ist begeistert, dabei selber fortwährend ihren Horizont zu erweitern. 2016 hat sie die Textsammlung „Eine berührbare Welt“ veröffentlicht und den Verein „contact bewegen“ mitgegründet.

Seminarzeiten
Fr 13. Oktober 19 bis 22 Uhr
Sa 14. Oktober 10 bis 18 Uhr
So 15. Oktober 10 bis 15 Uhr

Samstag Abend von 19:30 bis 21:30 Uhr
Offene Abendveranstaltung – getanzter Vortrag & Gelegenheit zum Mittanzen (Contact-Jam)

 


 

Wirtschaft begegnen/ Spielräume erkunden – Wirtschaft gestalten

Geretsried, 9.7.2017

„Der Mensch als Unternehmer“ lautet das diesjährige Motto der Werkstattage „Wirtschaft anders denken“ am 9. und 10. Oktober an der Freien Waldorfschule Isartal. UnternehmerInnen und SchülerInnen diskutieren dabei ganzheitliche und zukunftsorientierte Formen des Wirtschaftens.

 


25. & 26. September 2017:
Stamser Jugendvisionen

„Zeit ist Geld“ – mehr Zeit zu haben, bedeutet nicht zwingend im „ZeitWohlstand“ zu leben. Der gesellschaftliche Druck, seine Ressourcen voll auszuschöpfen wird stetig größer. Die Folge? Beschleunigung statt Entschleunigung.
Wo bleibt die Zeit für das „Nichts-Tun“? Stellt dies in der heutigen Zeit noch einen Wert dar oder muss Zeit immer sinnvoll bzw. qualitätsvoll genutzt werden? Freizeit – freie Zeit, wie erleben das Jugendliche heute? Wie zeigt sich der Wandel von persönlichen Kontakten zu Familie und Beziehungen bzw. die eigene Psychohygiene in einer Zeit des dauernden Konsumierens und der digitalen Medien und virtuellen Freunden? Wie gestaltet sich „Offline-Zeit“ und was bedeutet das für die Jugendarbeit?
ZeitNotstand : ZeitWohlstand, diese zwei Begriffe werden uns im Rahmen der Stamser Jugendvisionen 2017 begleiten. Die ReferentInnen geben einen Einblick über die Veränderungen der Jugendarbeit im Wandel der Zeit und es stellt sich die Frage: Muss sich Jugend(arbeit) an die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen unserer Zeit anpassen?

 

 

Auf den Spuren von Momo und ihren Freunden ergründet dieser Workshop den Einfluss unserer ökonomischen Strukturen auf unsere Wahrnehmung von Zeit und unsere Fähigkeit uns gegenseitig mit aller Aufmerksamkeit zuzuhören. Während Übungen aus dem Bereich des tiefen Zuhörens zwischenmenschliche Lösungsansätze aufzeigen, streifen wir auch transformative Möglichkeiten auf Systemebene.

Michael Endes sanfte Heldin Momo und ihre besondere Fähigkeit mit ganzer Aufmerksamkeit absichtslos und urteilsfrei zuzuhören begleitet uns in diesem Workshop auf einer Reise zu den grauen Herren innerhalb und außerhalb von uns selbst. Wir ergründen mit Momo und ihren Freunden ökonomische Ursachen für das Verschwinden unserer Zeit, betrachten den Einfluss von Zeitdruck auf unsere ökonomische und zwischenmenschliche Verhaltensweise und richten den Blick dabei besonders aufmerksam auf die Veränderung von Dialoggewohnheiten. Während wir einerseits transformative Möglichkeiten auf der Systemebene beleuchten, ermöglichen uns Übungen aus dem Bereich des tiefen Zuhörens eine veränderte Zeitwahrnehmung und die Erfahrung, dass aufmerksames Zuhören ein wichtiger erster Schritt in eine Postwachstumsgesellschaft ist.
Dieses Seminar vermittelt auf erzählerischer Basis ein intuitives Verständnis der Ursachen gesellschaftlicher Beschleunigung und wachsenden Zeitdrucks sowie ein Verständnis der damit verbundenen gesellschaftlichen Entfremdung. Diese bewusste Wahrnehmung der strukturellen Gewalt unserer ökonomischen Systeme in Verbindung mit der Erfahrung neuer kommunikativer Werkzeuge ermöglicht eine differenzierte und weniger personenbezogene Betrachtung und Lösung von Konflikten und damit eine höhere Kommunikations-, Kooperations- und Friedenskompetenz.


29.September in Nürnberg

Filmvorführung: Pop Up Town Festival in Gießen

Das Ziel der Veranstaltung ist, interkulturelle Begegnungen und einen generationsübergreifenden Austausch zu fördern, um eine positive Stadtentwicklung voranzubringen. Anhand vielfältiger Veranstaltungsformate unter dem Leitbild einer STADT DER ZUKUNFT wollen wir einen Begegnungsort schaffen. Hier werden unter anderem Workshops zum Thema alternativer Wirtschaftsformen, Tauschbörsen, Länderabende, Podiumsdiskussionen und Konzerte stattfinden. Ein dauerhafter Cafébetrieb sorgt für eine lebhafte Atmosphäre in der sich alle Besucher herzlich willkommen fühlen.

 

8.Juli in Nürnberg

Labortag: Geld, Zeit und Kommunikation in Bewegung mit anschließender Contact Jam

Michael Endes sanfte Heldin Momo und ihre besondere Fähigkeit mit ganzer Aufmerksamkeit zuzuhören begleitet uns auf dieser Reise zu den grauen Herren innerhalb und außerhalb von uns selbst.
Mit Poesie, Erzählungen, Filmausschnitten und auf spielerische Weise ergründen wir konfliktfördernde und andere destruktive Wirkungen unserer derzeitigen ökonomischen Strukturen. Wir erforschen Geld als gesellschaftsgestaltendes Werkzeug und erschließen zugleich Lösungswege aus zwischenmenschlichen Konflikten mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. Die zeitgenössische Tanzform Contact Improvisation schafft Möglichkeiten für Begegnung, macht Verbundenheit körperlich erfahrbar und ermöglicht so eine intuitive Form des Begreifens.

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1. Juli 2016 – 20:00 Uhr

Große Pause – Über das Innehalten
Kurzworkshops – Gewaltfreie Kommunikation

Montforthaus Feldkirch

Erinnern Sie sich noch an die Grauen Herren, die den Menschen Lebensfreude und Zeit gestohlen haben? 2013 produzierte Oliver Sachs mit Hanni Welter und Masayo Oda einen Kurzfilm über die Hintergründe der Geschichte »Momo« von Michael Ende. Momos besondere Fähigkeit ist das Zuhören. Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit ist vollkommen urteilsfrei und absichtslos, so dass Menschen allein durch ihre Anwesenheit Streitigkeiten beilegen können. In einem kurzen Workshop- Format verbinden der Filmemacher Oliver Sachs und der Mediator Andreas Poggel diese Geschichte mit den herrschenden ökonomischen Rahmenbedingungen und ihrer Wirkung auf unsere Lebens-Zeitgestaltung.

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9. bis 11. Juni 2016

DANTON DENKRAUM

11. Juni 2016 – 11:00 Uhr bis ca. 14:30 Uhr

Komm und lassen Dich überraschen – denn das DaDeRa-Kollektiv lädt Dich an diesen drei Tagen in einen OPEN ART AND WORKING SPACE mit szenischen Experimenten, musikalischen Lesungen, dem WERT.STOFF.RAUM ein. Im „Parlament des Augenblicks“ werden in verschiedenen Raum-Zeit-Gefügen Gedanken, Fragen und Erfahrungen zum Thema GELD ausgetauscht.

Sich mit dem Stoff zu befassen, der die Welt mehr denn je zusammenhält, aber auch spaltet, bedeutet unter anderem, über unsere Kommunikations-Formen zu reflektieren. Diskussion, Debatte – diese Begriffe unserer Gesprächskultur rühren aus dem Arsenal der Kriegsführung. Wenn wir darüber nachdenken, wie eine Gesellschaft Frieden l(i)ebend koexistieren und kooperieren kann, müssen wir anfangen, anders zu denken und uns anders auszutauschen.
Neben der wesentlichen Arbeit am Selbst, ist die Beschäftigung mit dem Hauptkommunikationsmittel GELD eine wichtige Aufgabe für eine friedfertige Revolution. Dieser Wandel kann nur auf eine pluralistische, respektvolle Weise vielschichtig vollzogen werden und ist bereits voll im Gange. Das Kollektiv möchte mit diesem FREI-RAUM des offenen DantonDenkRaums seinen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten.

Zeit ist Geld

Ab 11.00 Uhr findet der interaktive Workshop und Vortrag „ZEIT IST GELD – wie unser Geldsystem unsere Kommunikationsformen beeinflusst“ mit Oliver Sachs, Jovita Dermota und Hans Kremer statt (ca. bis 14.30 Uhr)

11. Juni 2016 – 19:30 Uhr

40 Jahre Momo – Ein Märchen wird erwachsen

Filmvorführung und Lesung mit Oliver Sachs, Jovita Dermota und Hans Kremer


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12. Mai 2016 – 19:30 Uhr

MOMO – Themenabend im Kultiplex

im Gasthaus „Hirsch“, Hauptstraße 7, Buchloe-Lindenberg

„Zeit und Geld“ – gibt es da einen, vielleicht sogar unheilvollen, Zusammenhang? War der herausragende bayerische Schriftsteller Michael Ende, der Erfinder von „MOMO“, der „Unendlichen Geschichte“ und „Jim Knopf“, ein harmloser „Märchenonkel“ oder ein Philosoph und Systemkritiker? Diesen Fragen möchte das KULTIPLEX-Kino mit seinem „MOMO“-Themenabend nachgehen. Wegen des längeren Programmes beginnt dieser am Donnerstag, 12. Mai schon um 19.30 Uhr im Hirsch, Lindenberg. Außerdem sind diesmal ausdrücklich auch Jugendliche und Kinder eingeladen.

MOMO – Der „Märchen-Roman“ von Michael Ende gehört zu den Klassikern deutscher Jugendliteratur. Ebenso erfolgreich ist der Film von 1986 mit Radost Bokel und Mario Adorf. In der Geschichte um das unbekümmerte Mädchen und die Gesellschaft der grauen Herren, die die Menschen zum „Zeit sparen“ drängen, steckt viel Kritik an unserem Geldsystem mit seinem Wachstums- und Beschleunigungszwang. Mit dieser Kritik befasst sich die 20-minütige Doku „40 Jahre MOMO“, die nach dem Originalfilm folgt. Die Kurzdoku enthält auch ein Interview mit Michael Ende. Der Filmemacher Oliver Sachs leitet anschließend eine Diskussion über die „Zeit und Geld“ Thematik. Die Volkshochschule Buchloe unterstützt den Filmabend wieder als Ko-Veranstalter. Außerdem kooperiert das KULTIPLEX-Team diesmal mit dem Verein MoMo Fuchstal e.V., wobei die Namensgleichheit ein Zufall ist: MoMo steht hier für Montessori-Modell. Wie immer ist der Eintritt frei.

Einladung FFG für 18.11. V1.4

18. Nov 2015 – 19:30 Uhr

MOMO
Ein Märchen als Wegweiser für eine
friedliche und zukunftsfähige Welt?

Augsburg (Zeughaus Filmsaal, Zeugplatz 4)

»Wir führen einen Vernichtungskrieg
gegen unsere eigenen Kinder, Enkel und Urenkel«
Wie kommt Michael Ende zu dieser Aussage? In dem Dokumentarfilm
40 Jahre Momo – ein Märchen wird erwachsen“ und im anschließenden Dialog wird es Antworten auf diese Frage geben. Das Forum Fließendes Geld will mit dieser Veranstaltung Anregungen zu einem ökonomischen Blickwechsel bieten.

Abt-Dayuan - Oliver Sachs Momo

27. Juni 2015 – 19:00 Uhr

Chinesisch-Deutscher Dialog
über Momo und ihre Werte

Hamburg (Konfuzius-Institut, Feldbrunnenstraße 67)
Zur Veranstaltungs-Seite des Konkuzius Instituts

Welche inneren Werte liegen unseren ökonomischen Strukturen zugrunde?
Welchen Einfluss nehmen diese Strukturen auf menschliches Handeln?
Und wie könnte ein neuer Umgang mit Zeit und Geld aussehen?

Auch in China finden die regionalen und universalen Werte hinter Endes Geschichte Beachtung. Das Konfuzius-Institut führt erstmals deutsche und chinesische Interpreten zu einem Dialog über MOMO und ihre Werte zusammen: am 27. Juni werden der buddhistische Chan-Meister Dayuan und der Dokumentarfilmer Oliver Sachs im Konfuzius-Institut in Hamburg einen öffentlichen Gedankenaustausch führen. Das Gespräch wird Dr. Carsten Krause, Direktor des Konfuzius-Instituts, moderieren. Das Publikum ist eingeladen, sich in den Dialog aktiv einzubringen.


6. März 2015 – 19:00 Uhr

Einladung Sharehaus

Filmvorführung mit anschließender Council-Runde

Im Sharehaus Berlin – Solmsstr. 48

Aufbauend auf den Themen des Dokumentarfilms sitzen wir nach dem Film gemeinsam einen ‘Council’. Council ist eine uralte Form der Gesprächskultur, die sich am besten mit “zu Rate sitzen” übersetzen lässt. In den meisten alten Kulturen hat es Formen davon gegeben – oft um ein Feuer in der Mitte. Council ist eine Methode des “Deep Listening”: Ähnlich wie bei der Meditation versuchen wir uns “leer” zu machen und ganz aufmerksam zu werden für das was der Andere sagt. Das erlaubt einer Gruppe thematisch sehr viel tiefer miteinander zu sinken und gemeinsame, kreative Herzräume zu betreten. Wir erforschen gemeinsam, warum „das Zuhören wie Momo“ uns selbst und unsere Gesellschaft tief verändern kann.

Der Council wird professionell begleitet von Katja Rück.
(Dipl. Psychologin, Dipl. Kunsttherapeutin, Council Carrier) www.katjarueck.de



November 2014

Einladungskarte Chiemgauer

Vorführung mit Gespräch zur Sonderedition des Chiemgauer-Regios

Filmvorführung 
zur MOMO-Sonderedition des Chiemgauers
mit Publikumsgespräch und Erfahrungen aus dem Bereich des tiefen Zuhörens.


September 2014

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Vorführung und Council-Runde auf der Degrowth Conference

Wir sind mit unserem Film Referenten bei der Degrowth Conference 2014 in Leipzig.
Nach der Vorführung und einem kurzen inhaltlichen Gespräch mit dem Publikum begleitet Katja Rück eine Council-Runde.


Förderung des Langfilmprojektes

Das geplante Langfilmprojekt erhält eine Projektförderung einer gemeinnützigen Stiftung.


Juli 2014

Slogan

Arbeit am Bildungsprojekt

In Zusammenarbeit mit “Project Peace – Mein JA!hr für die Welt” wird in einem 9-tägigen Workshop an der Herstellung von didaktischem Begleitmaterial zu dem 29-minütigen Momo-Dokumentarfilm gearbeitet.
Dies sind erste Schritte für ein interdisziplinäres Bildungspaket für Schüler, um Geldsysteme und ihren Einfluss auf Gesellschaft, Kultur und Natur verständlich zu machen.
Es ist auch der erste Versuch so viel Zeit mit diesen Themen zu füllen, diese Zeit mit Gemeinschaftsbildung zu beginnen und dann Werkzeuge des Handelns wie Dragon Dreaming und Open Space miteinander zu kombinieren. Für mich war das eine sehr reiche und bewegende Zeit, des Lernens und Gestaltens auf vielen Ebenen zugleich.
»Es steht nichts mehr an der Stelle, wo es noch vor neun Tagen gestanden hat«, war für mich der wichtigste Satz von vielen der Teilnehmer in der Abschlussrunde.
(Oliver)


Juni 2014

Das Langfilm-Projekt wird Forderprojekt des Chiemgauers

Das Langfilmprojekt wird Förderprojekt des Chiemgauer Vereins und dadurch ein gemeinnütziges Projekt. Wir können ab sofort Spendenquittungen herausgeben.

Chiemgauer Sonderedition Momo

Herausgabe der Chiemgauer Sonderedition „MOMO“

Das Team des Chiemgauer-Regio gestaltet mit den im Kurzfilm verwendeten Momo-Illustrationen von Friedrich Hechelmann eine Sonderedition der Chiemgauer-Scheine. Zu diesem Anlass veranstalten wir ein ganztätiges Event zum Thema “Zeit ist Geld” in Rosenheim.


August 2013

Michael Ende Woche - Phantastische Gesellschaft

Erstaufführung

Auf der Michael Ende Woche in Garmisch wird die um vier Minuten erweiterte Fassung der Reportage vorgeführt.


Mai 2013

Erstausstrahlung

“40 Jahre Momo – Ein Märchen wird erwachsen” wird in 24-minütiger Fassung ausgestrahlt.