Von der Doku-Reportage zum langen Dokumentarfilm

»…24 Minuten kamen mir wie ein Einstieg ins Thema vor, ich hätte gerne noch mehr gesehen…”

Zuschrift eines Zuschauers – Juni 2013

Die Reportage 40 Jahre MOMO – Ein Märchen wird erwachsen bietet einen ersten Einstieg ins Thema. Der Film konnte in begrenzter Sendezeit und Budgetrahmen für ein deutschsprachiges Publikum das Geldthema umreißen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass Michael Ende uns ein weit größeres Erbe hinterlassen hat.

Wir ver­ste­hen den geplanten Langfilm als Bei­trag für ein welt­weit er­wa­chen­des Be­wusst­sein über das kraft­vol­le, krea­ti­ve Po­ten­tial kom­ple­men­tä­rer Wäh­rungs­kon­struk­tio­nen. Die­se Bil­dungs­ar­beit ist Grund­la­ge da­für, Men­schen durch al­ter­na­ti­ve Geld­sys­te­me nach­hal­tig öko­no­misch mit­ein­an­der zu ver­netz­en.
Wir kämen da­durch der Chan­ce nä­her, der ak­tu­ell de­struk­ti­ven Macht des Gel­des ei­ne kon­struk­ti­ve, oder um mit Mi­chael En­des Wor­ten zu spre­chen: “Der schwar­zen Ma­gie des Gel­des, ei­ne wei­ße ent­ge­gen­zu­stel­len”.

 

Blätter

 »Was die Welt am dringlichsten braucht,
ist dass wir Menschen in uns hinein lauschen,
und dort die Erde weinen hören.«

Thich Nhat Hanh

 Zuhören ist der erste Schritt zur Heilung.

»Momo lebt in einem Amphitheater, wie in einem großen Ohr, mit dem sie in die Welt lauscht«, sagte Michael Ende einmal in einem Fernsehinterview.
Wir werden mit diesem Film lauschen – uns mit Momos Augen und Ohren in die Welt bewegen – den Zuschauer mitnehmen, mitten in den Schmerz der Welt. Wir zeichnen ein Portrait der Kraterlandschaften, die unsere Wachstumsökonomie zwischen Menschen und in der Natur hinterlässt. Wir begegnen Menschen, die sich mit den Themen des Buches Momo – mit Geld, mit Zeit oder mit der Fähigkeit des tiefen Zuhörens – auseinandersetzen. Jede dieser Begegnungen zeigt eine Facette des kollektiven Geld-Traumas und steht in Verbindung mit der Geschichte Momo.

Zigarre

Ziele und Hintergründe des Projekts