Mai 2015

Humane Wirtschaft – Über Michael Ende

2015:03 - Humane Wirtschaft - über Michael Ende

»Michael Endes Erzählweise ergreift das Herz, die Theorie geht in den Kopf. So wird Ende von jedem verstanden, egal wie alt oder wie klug er ist«

Michael Ende erschien es notwendig für das Überleben der Menschen, ein positives Bild von der Welt zu entwerfen, in der man leben möchte. Frei von jedem „Das geht nicht!“. Dann könne man sich daran setzen, dieses Wunschbild zu verwirklichen.

Oya – Filmen im Rhythmus der Schildkröte

2015:05 - Oya - Beschreibung der Veranstaltung im Sharehouse


»Michael Endes Roman »Momo« wirkt bis heute nach.«

Ganz unterschiedliche Menschen lockt es an einem Freitagabend im März in das Sharehaus in Berlin-Kreuzberg. Auf einer Tafel vor der Tür ist die abendliche Veranstaltung angekündigt: »40 Jahre Momo. Filmvorführung und Gespräch.«

Januar 2015

Humane Wirtschaft – In Gemeinschaft für den Wandel

 Humane Wirtschaft 2015-01


»Momo konnte Menschen durch ihre besondere Art zuzuhören heilen und ihnen helfen, das Wesentliche in ihrem Leben zu erkennen«

In diesen Monaten bereiten fünf Menschen einen Dokumentarfilm vor, der Michael Endes Kritik an einer wachstumsbesessenen Gesellschaft aufgreift und die Notwendigkeit für einen Wandel unseres Geldsystems verdeutlichen soll. Zu diesem Wandel gehört auch die Erprobung neuer Formen der Zusammenarbeit.
Mit den Methoden der Gemeinschaftsbildung und des Dragon Dreaming geht das Filmteam Schritte in eine Postwachstumsgesellschaft.


November 2014

Humane Wirtschaft – Ein Märchen wird erwachsen

Humane Wirtschaft 2014-06

»Der Film wird ein Porträt der Kraterlandschaften zeichnen, die unsere Wachstumsökonomie zwischen Menschen und in der Natur hinterlässt. Er soll das Gespräch über Geld in die Mitte der Gesellschaft holen.«

Vor vierzig Jahren schrieb Michael Ende eine Geschichte, welche die krisenhafte Situation unserer heutigen Wachstumsgesellschaft erschreckend präzise wiedergibt. „MOMO“ ist mehr als ein Märchen über die Zeit. Wir können die Geschichte auch als metaphorische Erzählung über das herrschende Finanzsystem verstehen.
Ein Filmteam möchte die kleine Heldin und ihre besonderen Fähigkeiten in Erinnerung rufen und Gedanken über zukunftsfähige Geldsysteme erwecken.

Natur und Heilen – Werte statt Wachstum

Natur und Heilen 2014-11

»Das Geld-Trauma hat viele Erscheinungsformen. Wir begegnen ihm in der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, es zerreißt die menschliche Gemeinschaft in Reich und Arm, es erzeugt Konkurrenz- und Zeitdruck und wachsende Zahlen von Burnout und Depressionen.«

Die gegenwärtige Dimension des Wirtschaftswachstums erfordert die Ausbeutung von natürlichen und menschlichen Ressourcen bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit und darüber hinaus. Michael Ende hebt in seinem Werk „Momo“ die Ausbeutung der menschlichen Lebenszeit hervor.



März 2014

Magazin der Ökumenischen Initiative – Momo neu erzählt

Ökumenische Initiative 2014-03 - Momo neu erzählt

»Ich bin zu der Ansicht gelangt, dass unsere Kulturfrage nicht gelöst werden kann, ohne dass zugleich, oder sogar vorher die Geldfrage gelöst wird«, schrieb Michael Ende in einem Brief über die Hintergründe seiner Geschichte.

In Geld und seiner Konstruktion liegt eine große Chance, unseren Planeten in Zukunft nachhaltig zu bewohnen und für unsere Kinder und Enkel zu bewahren. Wie wäre es, wenn unser Geld statt durch quantitatives Wachstum durch die Werte gedeckt wäre, die uns wichtig sind? Wie würde sich ein mit sauberer Luft, oder ein mit authentischer Gemeinschaft gedecktes Geld auswirken?